May 2020

Corona-Krise: Wie geht es weiter?

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Soeben ist die vierte Kirchenvorstandssitzung in diesem Jahr zu Ende gegangen, die zweite Sitzung, zu der wir uns per Videokonferenz getroffen haben. Und wir konnten zu einer einstimmigen Entscheidung finden!
Wir wollten uns unbedingt wieder öffnen, aber viele von uns konnten sich weiterhin nicht mit dem Gedanken anfreunden, vereinzelt und mit Mundschutz in der Kirche zu sitzen. Deswegen haben wir - erfinderisch, wie wir sind - eine neue Form entwickelt.
Ab 14. Juni 2020 wollen wir im vierzehntägigen Rhythmus einladen zu einer kleinen „Feldandacht“ im Pfarrgarten (gegenüber Neuer Friedhof). Die Andachten sollen etwa eine Viertelstunde dauern. Wir stehen dabei, wer aber möchte, kann sich gerne einen Klappstuhl oder etwas in der Art mitbringen. Wir werden auch im Freien nicht singen können, wir werden Abstand halten müssen, aber wenigstens müssen wir nicht zwingend einen Mundschutz tragen! Wir können unsere Gesichter sehen und wir können uns zulächeln. Das finde ich toll.
Herzliche Einladung also jetzt zur „Feldandacht“ am Sonntag, 14. Juni 2020, 10 Uhr im Pfarrgarten in Königshofen an der Heide!
Weitere Termine sind: 28. Juni, 12. Juli und 26. Juli.
Im August sehen wir weiter.
Eine letzte Sache noch: Im Juni und Juli gibt es weiterhin
jeden Sonntag eine Andacht auf YouTube!
Foto: Peter Feurer

Unser Winteraltar ist fertig!

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Paul Trost, bildender Künstler (im Ruhestand) aus Neuburg an der Donau, hat das Altarbild für unseren Winteraltar im Gemeindehaus gemalt. Für umsonst!
Ich hatte vor ein oder zwei Jahren schon die Idee für ein Motiv für diesen Altar, nämlich „ein Fenster zum Himmel“ und unser Stefan Löhe hat das Möbel perfekt gebaut mit einer Art Fensterrahmen nach vorne. Ich dachte zuerst, da hinein müsse dann ein Bild von einem wundervollen Himmel, das Lust macht auf Weite und eine Vorstellung gibt von Größe und von Erhabenheit. Dann war aber ein Freund von uns zu Besuch, eben Paul Trost und machte mich darauf aufmerksam, wie traurig das ist und wie unpassend, einen Himmel so nah an der Erde - dass der Blick zu diesem Himmel nach unten gehen muss, wo er doch eigentlich nach oben gehen sollte. Meine Frau hatte dann die Idee, mit Worten zu arbeiten, mit einem prägnanten Satz zum Beispiel aus der Bibel oder aus der Theologie, und Paul Trost wollte am Ende mit dem möglicherweise wichtigsten Textschnipsel aus der Geschichte der Reformation zu arbeiten, „allein aus Gnade“.
„Allein aus Gnade“, „sola gratia“, ist möglicherweise die wichtigste Zusammenfassung der Theologie der Reformation. Das Motto nimmt das Anliegen der Reformatoren auf, wegzukommen von dem Fluch, sich die Erlösung verdienen zu müssen und es doch nie zu schaffen.
Während der Entstehung des Bildes hat Paul Trost mir von seinen Gedanken geschrieben:
„Ich hatte … die Idee, dass man den Himmel durch Abstraktion transformieren müsse, um mehr Aussage und Wesenhaftigkeit zu erreichen… Also, keine direkte Umsetzung von illustrativen, segelnden  Wolken, sondern strenge Aufteilung und abstrakte, blaue Farbgebung. Das Ganze bekommt dann mehr Wichtigkeit, würde die Formen des Raumes wiederholen mit der gegliederten Decke…“
Ein paar Tage später:
„Der Weg zur Abstraktion und Vereinfachung liegt nicht in einer bildlichen Darstellung, sondern in der Kombination von Schrift, Inhalt und farblicher Gestaltung… Blau kommt der
Abstraktion des Himmels am nächsten. Darauf kann man auch die Farbe der Schrift gut abstimmen, hell auf dunklerem Blau, die Schrift aber nicht weiß, sondern in einem sehr blassen Blau…“
Und noch etwas später:
„Ich bewege täglich immer wieder das Bildthema „... allein aus Gnade!“ Ich frage mich und beobachte, was es mit mir macht und wie es sich aus den verschiedenen Perspektiven verändert. Anfangs fragte ich mich, was sind dann all meine Bemühungen überhaupt wert? Wie klein muss ich denn noch werden? Jetzt verstehe ich die Aussage als Wegweiser, eine Hilfe zur Entscheidung, mich täglich für diese Gnade öffnen zu wollen.“
Das Gemeindehaus ist zur Zeit geschlossen, Sie können aber durch die Fenster in den Saal hineinschauen und das Bild betrachten.

Ausstellung unseres Kindergartens im Marienmünster!

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Unser Evangelischer Kindergarten Königshofen an der Heide wollte heuer eigentlich eine Ausstellung im Deutschen Pinselmuseum Bechhofen abhalten. Das Jahresprojekt war „Kunst mit Kindern“, und die Ausstellung sollte der krönende Abschluss werden. Abgesagt! Ihr könnt die Werke der Kinder dennoch ansehen: Jetzt im Marienmünster in Königshofen an der Heide! Bitte haltet, wenn ihr dort jemanden trefft, Abstand! Am Eingangs steht ein Desinfektionsspender bereit.

Viva Voce wieder in Königshofen!

I_VIVA VOCE_Ein Stück des Weges _ (c) T.Wingenfelder
Am 24. Oktober 2021 kommen Viva Voce wieder nach Königshofen an der Heide ins Marienmünster! Sie waren zuletzt im Jahr 2015 da. Ihr neues Programm heißt „Ein Stück des Weges“ und ist bestimmt wieder fabelhaft. Vorverkauf ab Februar 2021!